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Die Märchenbengel

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Geschichtliches zu den

Märchenbengel

Theatergruppe „Eltern spielen für ihre Kinder“

 

Die Idee zur Gründung einer Theatergruppe entstand im Jahr 1997 während einer Veranstaltung im Kindergarten St. Lambertus in Hückelhoven. Eltern von Kindergartenkindern suchten sich eine Regisseurin, die bereits mit der Leitung einer Theatergruppe des Doverener Kindergartens viele Erfahrungen auf diesem Gebiet hatte. Und schon konnte es losgehen.

Bis einschließlich 2003 wurden die Stücke frei umgeschrieben und aufgeführt. Stücke wie Peterchens Mondfahrt, Michel, Pippi Langstrumpf, Räuber Hotzenplotz, Urmel aus dem Eis und Jim Knopf waren bei den Kindern immer ein voller Erfolg. Die Gruppe wollte etwas Besonderes für alle Kinder im Kindergarten- und Kleinkindalter anbieten; und so wurde  die Idee des freien Eintritts geboren, die bis heute traditionell mit unserer Gruppe verbunden ist. Auf diese Weise wird es allen Kindern, ohne Rücksicht auf das Portemonnaies der Eltern ermöglicht, die Vorführungen zu besuchen. Bei Gefallen kann jeder gern am Ende der Vorstellungen eine freiwillige Spenden geben, um die Kosten zu decken und mit dem Überschuss den Kath. Kindergarten sowie das Jugendheim bei der Finanzierung von Spielmaterialien zu unterstützen. Allein aus den Aufführungen der vergangenen drei Jahre wurden insgesamt ca. 2.500,00 Euro an Spenden eingenommen.

Seit dem Jahr 2004 werden Stücke aufgeführt, deren Verfasser vor mehr als 70 Jahren verstorben sind. So muss die Theatergruppe keinen Beitrag an die GEMA entrichten, der in den voran gegangenen Jahren allein schon mehr als die Hälfte der Spenden verschlungen hatte.

Mit dem ersten traditionellen Märchen „Dornröschen“ landete die Gruppe im Jahr 2004 einen vollen Erfolg. Ganz sicher war es für die Kinder ein riesiges Erlebnis, als es 2006 in Hückelhoven endlich schneite, weil Frau Holle ihre Betten ausschüttelte oder als im Jahr 2007 der Froschkönig aus dem Brunnen auftauchte. Wie alle Kulissen, so war auch der Brunnen selbst zusammengezimmert und bemalt worden. Viele Kleider wurden in den letzten 12 Jahren schon zusammengeflickt und Kostüme entworfen. Spezialeffekte wie die Nebelmaschine oder der Donner in den spannendsten Momenten lassen den Kindern schon mal den Atem Stocken. Aber als der Prinz neben Schneewittchen niederkniete und behauptete, sie sei tot, wussten es einige Kinder aus den ersten Reihen besser: „Die atmet aber und die bewegt ja ihre Füße.“ Tja, man könnte sagen: Künstlerpech, aber die Stücke leben von der Lebendigkeit des Kinder-Publikums.

Jedes Stück birgt für die Gruppe  einige Rätsel und Hürden, die es zu überwinden gilt. So z.B. Wie zerschneidet der Prinz die Dornenhecke?; Wie wird aus dem Frosch ein Prinz? oder aber Wie bekommen wir die Suppenschüssel, in der Michels Kopf feststeckt wieder ab und wie bekommen wir sie, nachdem sie zerbrochen ist für die nächste Vorstellung wieder ganz?

Im Jahr 2005 legte die Gruppe ein Künstlerpause ein, da in diesem Jahr die meisten Gründungsmitglieder und die Regisseurin die Gruppe verließen und eine ganz neue Besetzung aus dem Boden gestampft wurde.

Unsere Gruppe ist in der heutigen Besetzung seit dem Jahr 2006 aktiv und bekannt geworden mit „Frau Holle“, „Froschkönig“, „Schneewittchen“ und “Tischlein deck´dich!”.

Die wöchentlichen Proben für das neueste Stück „Aschenputtel“ laufen bereits seit Mitte August 2010 auf Hochtouren.